
Pressefreiheit in der Kita…
Die Reportage – „Ein großer Aufbruch?“- vom Scout-Magazin die am 04.06.2021 onlinegestellt wurde. Sie berichtet von 10 Jahren Medienpädagogik in KiTas und den Vorbehalten, der Entwicklung und den Möglichkeiten.
Der stellv. KiTa-Leiter Alex Renje ist mit eine Gruppe von Kindern unterwegs und erklärt Ihnen wie fotografieren funktioniert. Die Kinder dürfen selbständig fotografieren und die Kameras bedienen. Dieses Angebot kommt aus dem Bereich Medienpädagogik und ist nur eines von vielen Angebot dieser Art. Diese gehen teilweise über Wochen und daraus entstehen unteranderem Postkarten, Zeitungen oder was die Kinder sonst gerne daraus machen wollen. Er gibt den Kindern gerne viel Spielraum.
Das Thema Medienpädagogik sei immer noch bei viele Menschen mit Medienkonsum gleichgesetzt, dies ist es aber nicht, meint Frau Zboralski, Lehrerin für Medienpädagogik, es solle eher ein kreativer, gestalterischer Prozess mit Medien sein.
Mein Fazit zu dem Bericht ist zum einen ein ernüchterndes Bild über die Akzeptanz der Medienpädagogik im Allgemeinen und das Unverständnis der Menschen, sich neuen Ideen und Konzepten zu öffnen. Zum anderen zeigt es sich wieder, dass Menschen die sich für eine Sache begeistern, auch aus Kleinigkeiten wie einer einzelnen Fotokamera, große Projekt entstehen lassen können. Ich meine wie toll ist es mit den Kindern eigene Postkarten oder Zeitungen für z.B. den Abschluss der Kindergartenzeit zu machen.
Aber einzelne Personen wie Frau Zboralski, Herr Renje oder Frau Schulz nicht reichen, um etwas zu ändern. Hier sind alle Fachkräfte angesprochen, sich zu informieren und mitzumachen, es muss ja nicht immer gleich der deutsche Medienpreis dabei rauskommen.
